Berthold Lambers
Franz-Josef Ostendorf

Geoinformationssysteme (GIS)

Die wirtschaftliche Erfassung, Speicherung, Fortführung und Analyse von Raumbezogenen Daten erfordert den Einsatz von Geoinformationsystemen (GIS). GIS verwalten alle Daten, die über einen geometrischen Bezug verfügen.

Beispielhaft seien hier genannt: Daten der Bauleitplanung, Kanalkataster und Versorgungsnetze, Biotope, Liegenschaften (ALK). Alle Informationen zu diesen und anderen Thematiken können fachübergreifend, effizient und wirtschaftlich in GIS vorgehalten und aktualisiert werden. Diese Daten beinhalten sowohl die Geometrie als auch die objektzugehörigen Sachinformationen.

Die Vorteile von GIS sind unter anderem:

  • Blattschnittfreiheit
  • umfangreiche Analysemöglichkeiten (Statistiken, Diagramme, Karten- und Planerstellung)
  • ständiger Zugriff auf einen aktuellen Datenbestand (Fach- und Anwendungsübergreifend)
  • keine Mehrfachdatenhaltung (Redundanzfreiheit)
  • wirtschaftlichere Arbeitsweisen durch schnelleren Zugriff
Geo-Sachdaten
ArcView Wir, als Ingenieurbüro für Vermessungswesen, CAD und GIS verfügen neben dem technischen Verständnis in der Erfassung solcher Daten (Vermessung, Überführung analoger Daten ins digitale Format mittels Scannen und Digitalisieren) auch über die Möglichkeit, Nutzer geographischer Daten von der Systementscheidung, zur Datenerfassung und -konvertierung bis hin zur Datenhaltung und -fortführung zu unterstützen.
Ein digitales Photogrammetriesystem mit direkter Anbindung an ein Geoinformationssystem ermöglicht uns die Erfassung und Aktualisierung von dreidimensionalen Objektdaten bzw. deutlich höhere Genauigkeit in der zweidimensionalen Objekterfassung. In der Stereo-Ansicht sind weitaus mehr Informationen zu erkennen als auf einem einzelnen Orthobild.
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